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Sie befinden sich im ehemaligen Palais von Erzherzog Karl von Österreich-Teschen (1771-1847), welches er im Jahr 1805 bezog. An der Stelle dieses Palais stand im 16. Jahrhundert das kaiserliche Gießhaus und diente unter anderem der Produktion von großen Geschützen.

Im prächtigen Treppenhaus, mit klassizistischem Wand- und Deckenstuck passieren Sie beim Aufgang in die 1. Etage gleich dreimal die blauen, hängenden Klangpaneelen.

Die Tasten des Klaviers werden zu Stufen einer klingenden Stiege. Wir laden Sie ein, auf ihr zu spielen, zu musizieren und dabei immer wieder neue Tonkombinationen zu entdecken.

1.OG - Wiener Philharmoniker

Sie befinden sich nun auf dem Weg in die Wiener Philharmoniker Ausstellung.

Sie befinden sich nun in der Wiener Philharmoniker Ausstellung. Nach links geht es weiter zum Walzer-Würfel-Spiel, zu Ihrer Rechten durch die schwarze Türe, finden Sie unseren Kinosaal mit dem aktuellen Neujahrskonzert und Sommernachtskonzert.

Würfeln Sie Ihren persönlichen Wiener Walzer! Stellen Sie sich zu einem der vier Tische und bewegen Sie die Hand über den Sensor. Nehmen Sie den virtuellen Würfel. Nun würfeln Sie! Wiederholen Sie den Vorgang noch drei Mal.

Erfahren Sie mehr über die Entstehung des berühmten Orchesters und werfen Sie dabei gleich einen Blick auf unseren Renaissancekamin, die Balkendecke und die geschnitzten, hölzernen Lambrissagen (Täfelungen).

Die künstlerische Verbindung berühmter Dirigenten und Komponisten zu den Wiener Philharmonikern wird anhand dieser vier Ausstellungvitrinen veranschaulicht.

Der erste Ball der Wiener Philharmoniker fand am 4. März 1924, nach nur acht Wochen Vorbereitungszeit statt. Die Tanzveranstaltung erfüllte - hinsichtlich finanziellem Ergebnis und gesellschaftlichem Glanz - alle Hoffnungen.

Zu jeder vollen Stunde können Sie das aktuelle Neujahrskonzert in bester Bild- und Tonqualität genießen. Leiter des diesjährigen 81. Neujahrskonzerts war zum ersten Mal der lettische Dirigent ANDRIS NELSONS. 15 Minuten vor jeder vollen Stunde beginnt das Sommernachtskonzert aus dem Jahr 2019.

2.OG - Sonotopia

In der zweiten Etage betreten Sie die geheimnisvolle Welt der Klänge! Außergewöhnliche Experimente und Klangerlebnisse führen Sie an die Grenze Ihrer Wahrnehmung und schaffen ein neues Hör-Bewusstsein.

Klänge und Geräusche sind ständige Begleiter unseres Lebens. Der Mensch nimmt beinahe durchgehend, bewusst und unbewusst, akustische Signale wahr. Eine endlose Vielfalt an Klängen und Geräuschen mit Quellen und Ursprüngen umgibt uns tagtäglich. Zuhause, unterwegs, in der Schule, am Arbeitsplatz, bei Konzerten, in der Natur.

Als Schall werden allgemein mechanische Schwingungen in einem elastischen Medium (z.B. Luft) bezeichnet. Diese Schwingungen pflanzen sich in Form von Schallwellen fort. In Luft sind Schallwellen Druck- und Dichteschwankungen. Geschehen diese Schwankungen periodisch zwischen 16 und 18.000 mal in der Sekunde, nehmen wir diese Schallwellen als Klang wahr.

Dem deutschen Physiker August Kundt (1839-1894) gelang es bereits im Jahr 1866, Schallwellen physisch darzustellen.

An den sechs interaktiven Touchscreen-Terminals haben Sie die Möglichkeit nun selbst zu experimentieren. Setzen Sie die Kopfhörer auf und berühren Sie mit dem Finger den Bildschirm. Wählen Sie eine Sprache.

Außenohr - Mittelohr - Innenohr - Gehirn

Das physikalische Maß für die Intensität von Klängen ist der Schalldruckpegel. Die Maßeinheit ist Dezibel (dB). Geräusche am unteren Ende der Skala sind nicht oder kaum hörbar.

Hier im Instrumentarium werden anhand von vier Rieseninstrumenten die Prinzipien der Klangerzeugung veranschaulicht.

Zoodirektorin oder Zoodirektor sein - dafür braucht man keine Erlaubnis vom Wiener Tiergarten Schönbrunn! Ein Mitmach-Märchen für neugierige Entdeckerinnen und Entdecker!

Ein einzigartiges Klang-Universum erstreckt sich über Ihren Köpfen und füllt den gesamten Raum. Die Wesen und Formen, die sich hier bewegen, werden Clong genannt. Diese einzigartigen klanglichen Gestalten harmonieren visuell und akustisch miteinander, und werden von Ihnen und allen Besucherinnen und Besuchern erschaffen.

Nehmen Sie Platz an den Labor-Tischen. Alle Clongs, die das Sonotopia Universe nebenan bevölkern, werden hier erstellt. Schauen Sie durch eine der sechs Brillen und halten Sie den Blick auf Ihre Hände gerichtet. Nun legen Sie die Grundparameter fest und bringen Ihren Klang in Form, bis dieser Ihren Vorstellungen entspricht.

3.OG - Die großen Meister

Während Sie in den dritten Stock zu den „Großen Meistern“ gehen, lassen Sie Ihren Blick nach oben schweifen. Schon erkannt was hier hängt?

Hier scheinen die Komponisten Haydn, Mozart oder Beethoven frei im Raum zu schweben - ein geheimnisvoller Einstieg in die Welt der großen Meister. Erkennen Sie die jeweiligen Komponisten?

Sie befinden sich nun im ersten Raum der Wiener Klassik. Der hier präsentierte Komponist, Joseph Haydn (1732-1809), gilt als Wegbereiter und Erneuerer dieses musikalischen Stils.

Sie befinden sich nun im zweiten Raum der Wiener Klassik, verfolgen sie die Entwicklung vom Wunderkind Wolfgangerl zum Genie Mozart (1756-1791).

Sie befinden sich nun im dritten Raum der großen Komponisten, mit Ludwig van Beethoven (1770-1827) als letztem Vertreter der Wiener Klassik.

Dieser Raum ist dem Komponisten Franz Schubert (1797-1828) gewidmet – wir verlassen somit die Wiener Klassik und wenden uns der Romantik zu.

Wir wenden uns nun Johann Strauss Sohn (1825-1899) zu – dem König der Wiener Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts.

Sie betreten nun die Welt von Gustav Mahler (1860-1911), einem sehr arbeitssamen Künstler: Erfolgreich als Dirigent und Hofoperndirektor, aber auch als Komponist.

Sie befinden sich nun im Raum der sogenannten „Zweiten Wiener Schule“, und wieder einmal wird von Wien aus die Musikwelt komplett neu geordnet, um nicht zu sagen, auf den Kopf gestellt.

Sie sehen eine Rauminstallation von Rudolf Leitner-Gründberg, den sogenannten „Exodus Raum“, einen Ort des Innehaltens.

4.OG - Virtueller Dirigent

Sie befinden sich nun im 4. Stock – hier wartet der Virtuelle Dirigent auf Sie, ein absolutes Highlight unserer Ausstellung!

Lassen Sie Ihren Museumsbesuch im Shop ausklingen!

Abschluss - Feedback

Vielen Dank, dass Sie unser Museum besucht haben!